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Mike Überdick & Sascha Sauerland

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Löschbar

Im Einsatz zum Durstlöschen

Westfalenblatt vom 05.12.2018
von Verena Schäfers-Michels

Umgebauter Feuerwehranhänger: »Löschbar« wird zum Partyhighlight
Willebadessen(WB). Eigentlich hatten Sascha Sauerland und Mike Überdick aus Willebadessen ihre »Löschbar« schon für die Überwinterung fertigmachen wollen. Doch die Nachfragen nach ihrer etwas anderen Theke häufen sich. Seit Juni rückte ihr umgebauter Feuerwehranhänger bereits zu mehr als 20 Einsätzen aus, um den Durst zu löschen.

Die Idee zu einer mobilen Theke war den beiden jungen Männern, die auch ehrenamtlich in der Willebadessener Feuerwehr tätig sind, wortwörtlich an der Theke gekommen. Nebenberuflich betreiben die beiden Jungunternehmer einen Party- und Kellnerservice. Hauptberuflich ist Sascha Sauerland Rettungssanitäter beim Kreis Höxter, Mike Überdick ist Schornsteinfeger.

»Wir hatten uns überlegt, dass wir ein altes Feuerwehrauto der Marke Opel Blitz umbauen könnten«, erzählt Mike Überdick (22). »Das Projekt scheiterte daran, dass es für dieses Auto kaum noch Ersatzteile gibt«, ergänzt sein Freund. »Also sahen wir uns nach einem Feuerwehranhänger um.«

Doch auch dieses Unterfangen schien zunächst nicht von Erfolg gekrönt zu sein. Der einzige Feuerwehranhänger, den sie in Verkaufsanzeigen fanden, überstieg ihren eingeplanten Investitionspreis bei weitem. Als sie ihre Pläne bereits verwerfen wollten, fanden sie den Tragkraftspritzenanhänger (TSA) der Firma Metz von 1963 in Vöhl am Edersee.

Der Anhänger war fünf Jahrzehnte bei der dortigen Feuerwehr in Betrieb und wurde zuletzt von der Jugendfeuerwehr genutzt. Nun sollte er jedoch ausgemustert werden, weil der Lagerplatz zu knapp wurde. Für 780 Euro wechselte er dann aber zu seinen neuen Besitzern. Der Verkaufserlös kam der Jugendfeuerwehr zugute.

Nun ging es an die Aufarbeitung des Schätzchens – und wieder stellten sich den beiden Jungunternehmern scheinbar unüberwindbare Probleme in den Weg. »Der Anhänger war jahrzehntelang in der Kommune gefahren worden und hatte keine Papiere«, erinnert sich Überdick. »Um die TÜV-Plakette zu bekommen, musste eine neue Achse her.«

Doch diese war nirgendwo zu bekommen. Schließlich baute Fahrzeugbau Bathe aus Paderborn eine Maßanfertigung. Somit stand der Verkehrstüchtigkeit des Wagens nichts mehr entgegen, und nach einer neuen Lackierung begann der Innenausbau.

Eine Spüle wurde eingebaut, herausnehmbare Tropfschalen, Ablagen für Gläser, ein kleiner Kühlschrank und Beleuchtung installiert. Ein Hingucker ist die Zapfanlage. Sie besteht aus einem alten Feuerlöscher, der gründlich gereinigt wurde. Seitlich wurden zwei Löcher für die Zapfhebel gebohrt.

Bei den Arbeiten fassten Familie und Freunde tüchtig mit an. Einem befreundeten Elektriker gelang es, die Rundumleuchte auf dem Anhänger wieder in Betrieb zu nehmen. Es gibt einen ausklappbaren Thekentisch. Ein zweiter soll demnächst angefertigt werden. Passend zum Logo der Löschbar, die den Slogan »Die etwas andere Theke« trägt, ließen Sauerland und Überdick jeweils 100 Bier- und Trinkgläser bedrucken, die sie bei ihren gebuchten Events mitliefern. Bei Feuerwehrfeiern und Geburtstagen ist ihre Löschbar mittlerweile gefragt. Mehr als 8000 Euro haben sie bereits in den Umbau investiert.

Bis zu 200 Gäste können mit der Löschbar bewirtet werden. Zwei große und zwei kleine Bierfässer finden im Korpus des Anhängers Platz, dazu noch die CO²-Flasche. Zwei Vorrichtungen für das Aufhängen von Schnapsflaschen gibt es ebenfalls. Ein Thekenteam mit bis zu acht Kellnern kann zugebucht werden. Die komplette Reinigung nach den Feiern ist inbegriffen. Weitere Informationen erhalten Interessierte im Internet: www.löschbar.net